Eine QR-Speisekarte ist schnell erklärt: Der Gast scannt einen Code auf dem Tisch und sieht Ihre Karte auf dem Handy, ohne App. Damit das gut funktioniert und auch nach Monaten noch stimmt, lohnt sich etwas Vorbereitung. Diese Anleitung führt Sie durch die einzelnen Schritte.
Schritt 1: Den passenden Weg wählen
Es gibt im Wesentlichen drei Möglichkeiten:
- PDF hinter einem QR-Code: Die einfachste Lösung. Der Code öffnet Ihre bisherige Karte als PDF. Auf dem Handy muss man darin allerdings viel zoomen, und bei jeder Änderung braucht es eine neue Datei.
- Baukasten zum Selbermachen: Sie tippen Gerichte und Preise selbst in ein Online-Tool ein. Das kostet Zeit, gerade bei mehreren Sprachen.
- Komplettservice: Sie schicken Ihre Karte, ein Anbieter richtet die digitale Speisekarte ein und pflegt Änderungen für Sie ein.
Was die einzelnen Wege kosten, steht im Artikel Was kostet eine digitale QR-Speisekarte?
Schritt 2: Die Speisekarte vorbereiten
Egal welcher Weg: Eine aktuelle, vollständige Vorlage spart später Korrekturen.
- Aktuelle Preise und Gerichte: Streichen Sie, was es nicht mehr gibt, bevor die Karte digital wird.
- Klare Kategorien: Zum Beispiel Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke. Auf dem Handy hilft eine klare Gliederung besonders.
- Kurze Beschreibungen: Die wichtigsten Zutaten reichen. Lange Texte liest auf dem Handy kaum jemand.
- Pflichtangaben: Angaben wie Allergene und Zusatzstoffe gehören auf die digitale Karte genauso wie auf die gedruckte.
Schritt 3: Sprachen festlegen
Überlegen Sie, woher Ihre Gäste kommen. Englisch ist fast immer sinnvoll, dazu die Sprachen Ihrer häufigsten Gäste. Bei einer digitalen Karte reicht dafür ein QR-Code, der Gast wählt seine Sprache in der Karte. Mehr dazu im Artikel Speisekarte mehrsprachig.
Schritt 4: Den QR‑Code richtig platzieren
- Gut sichtbar: Auf jedem Tisch, zum Beispiel als Tischaufsteller oder Aufkleber, und gern zusätzlich am Eingang.
- Nicht zu klein: Der Code muss aus normalem Sitzabstand ohne Mühe scanbar sein.
- Guter Kontrast: Dunkler Code auf hellem Grund scannt am zuverlässigsten.
- Kurzer Hinweis dazu: Ein Satz wie „Scannen für die Speisekarte“ hilft Gästen, die das noch nicht kennen.
Schritt 5: Testen
Scannen Sie den Code vor dem Start mit mehreren Handys, am besten mit einem iPhone und einem Android-Gerät, und direkt am Tisch. Prüfen Sie, ob alle Kategorien, Preise und Sprachen stimmen. Ist der Empfang in Ihrem Lokal schwach, hilft ein Gäste-WLAN.
Schritt 6: Aktuell halten
Der große Vorteil einer digitalen Karte ist, dass sie sich ändern lässt, ohne dass der QR-Code neu gedruckt werden muss. Nutzen Sie das: Neue Preise, Saisongerichte oder ausverkaufte Gerichte sollten schnell in der Karte stehen.
So läuft es bei Smart Menu Solutions
Bei uns müssen Sie nichts selbst eintippen. Der Ablauf:
- Tarif wählen und online bezahlen: auf der Bestellseite.
- Speisekarte hochladen: Direkt nach der Bezahlung laden Sie Ihre Karte als PDF hoch, auf Wunsch mit Fotos.
- Wir richten alles ein: Wir prüfen Ihre Karte, erstellen die digitale Speisekarte und Ihren QR-Code und melden uns mit den nächsten Schritten.
- Änderungen schicken: Ändert sich etwas, schicken Sie uns die Änderung und wir aktualisieren Ihre Karte.
| Tarif | Preis pro Jahr | Sprachen |
|---|---|---|
| Smart Start | 119 € | 1 Sprache |
| Smart Pro | 129 € | Hauptsprache + 1 weitere |
| Smart Premium | 169 € | Hauptsprache + 5 weitere |
Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer, ohne Einrichtungsgebühr. Details auf unserer Preisseite.
Fazit
Eine QR-Speisekarte ist schnell erstellt, wenn die Vorlage stimmt: aktuelle Karte, klare Kategorien, passende Sprachen, ein gut sichtbarer QR-Code. Entscheidend ist danach, dass die Karte aktuell bleibt. Genau das ist der Vorteil gegenüber Papier.