QR-Bestellung am Tisch: So funktioniert’s

Gäste bestellen mit dem eigenen Handy, und jede Bestellung landet sofort in Küche, Bar und Kasse. Wie das abläuft, was es bringt und was es kostet.

Ratgeber · 25. September 2026 · ca. 6 Minuten Lesezeit

Bei der QR-Bestellung scannen Gäste einen Code auf dem Tisch, wählen Gerichte und Getränke aus der digitalen Speisekarte und schicken die Bestellung selbst ab. Statt Notizblock und Laufwegen gehen die Bestellungen direkt auf die Bildschirme von Küche, Bar, Service und Kasse. Das Personal bleibt wichtig. Es verbringt aber weniger Zeit mit Aufschreiben und Hin- und Herlaufen und mehr Zeit mit den Gästen.

So läuft eine Bestellung ab

  1. Tisch aktivieren: Der Service aktiviert den Tisch mit einem Tipp, sobald Gäste Platz nehmen.
  2. Code scannen: Die Gäste scannen den QR-Code auf ihrem Tisch. Die Speisekarte öffnet sich im Browser, ohne App.
  3. Bestellen: Gerichte und Getränke in den Warenkorb legen, auf Wunsch mit Anmerkungen wie „ohne Zwiebeln“, und auf „Bestellen“ tippen.
  4. Küche und Bar: Die Küche sieht nur die Gerichte, die Bar nur die Getränke, jeweils nach Tisch sortiert. Ein Signalton und eine kurz blinkende Karte machen auf neue Bestellungen aufmerksam.
  5. Fertig melden: Ist etwas fertig, tippt die Küche oder Bar es an. Der Service sieht sofort, was abgeholt werden kann.
  6. Nachbestellen: Gäste können jederzeit nachbestellen, ohne auf den Service zu warten.
  7. Bezahlen: Möchte ein Tisch zahlen, erscheint er an der Kasse ganz oben, mit allen Positionen und der Summe. Nach dem Kassieren wird der Tisch geschlossen und ist sofort wieder frei.

Was das Ihrem Betrieb bringt

  • Weniger Laufwege: Keine Zettel mehr, die in Küche und Bar getragen werden müssen.
  • Weniger Fehler: Keine unleserliche Handschrift, keine vergessenen Positionen.
  • Mehr Nachbestellungen: Das zweite Getränk oder das Dessert ist nur einen Tipp entfernt.
  • Überblick: Im Tischplan sehen Sie auf einen Blick, welche Tische frei sind, welche bestellt haben und welche zahlen möchten.
  • Internationale Gäste: Die Speisekarte gibt es in mehreren Sprachen, so dass Gäste in ihrer eigenen Sprache bestellen.

Worauf Sie achten sollten

  • Ein eigener Code pro Tisch: Jede Bestellung muss eindeutig dem richtigen Tisch zugeordnet werden. Bei uns hat jeder Tisch einen eigenen, geschützten Link, so dass niemand auf einen fremden Tisch bestellen kann.
  • Gäste, die lieber mündlich bestellen: Das Personal sollte Artikel auch selbst hinzufügen können. Das geht im Smart ServiceHub™ direkt am Tablet.
  • Diskretion: Tablets im Gastraum sind oft für Gäste sichtbar. Im Service Hub erscheinen Beträge deshalb erst nach einem Tipp auf den Tisch.
  • Geräte: Sie brauchen keine spezielle Hardware. Jedes Tablet oder Handy mit Browser reicht, die Bildschirme lassen sich auch als App installieren.
  • Internet: Gäste und Personal brauchen eine Verbindung, zum Beispiel über Ihr WLAN.

Was kostet QR-Bestellung am Tisch?

Der Smart ServiceHub™ ist ein Zusatzmodul zu jeder unserer QR-Speisekarten und kostet 89 € pro Jahr inklusive Mehrwertsteuer. Die Anzahl der Tische ist nicht begrenzt. Zusammen mit dem Tarif Smart Start (119 € pro Jahr) liegen Sie damit bei 208 € pro Jahr. Eine Einrichtungsgebühr gibt es nicht. Mehr zu den Tarifen lesen Sie in unserem Artikel Was kostet eine digitale QR-Speisekarte? und auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Brauchen Gäste eine App?

Nein. Die Speisekarte öffnet sich nach dem Scannen direkt im Browser des Handys.

Ersetzt der ServiceHub meine Kasse?

Nein. Der ServiceHub zeigt, was ein Tisch bestellt hat und was er zahlen muss. Die steuerliche Abrechnung und die Belege erstellen Sie weiterhin mit Ihrem gewohnten Kassensystem.

Was passiert, wenn ein Gast lieber beim Personal bestellt?

Das Personal fügt die Artikel am Tablet selbst hinzu. Sie landen genauso in Küche, Bar und Kasse.

Wie viele Tische kann ich anlegen?

So viele Sie möchten. Die Anzahl der Tische ist im Preis nicht begrenzt.

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